Business Objects veröffentlicht Ergebnisse für das zweite Quartal 2006
San Jose (USA), Paris (F), 27. Juli 2006 – Business Objects, weltweit führender Anbieter für Business Intelligence Lösungen (BI), hat die Ergebnisse für das zweite Quartal 2006, das am 30. Juni 2006 endete, bekannt gegeben. Die Quartalserlöse nach US GAAP betrugen 294 Millionen US-Dollar, was einer Steigerung von 12 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2005 entspricht. Die Erträge aus dem Lizenzgeschäft betrugen im zweiten Quartal 123 Millionen US-Dollar, eine Minderung von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Dienstleistungsgeschäft wurden 171 Millionen US-Dollar erlöst, 25 Prozent mehr als im zweiten Quartal 2005. Die Währungskurse hatten keinen erheblichen Einfluss auf die Änderungen der Ergebnisse verglichen zum Vorjahreszeitraum.
Der Betriebsgewinn nach US GAAP betrug im zweiten Quartal 2006 13 Millionen US-Dollar bzw. 5 Prozent der Gesamterträge. Der Pro forma Betriebsgewinn lag bei 39 Millionen US-Dollar bzw. 13 Prozent der Gesamterträge. Die Quartalserträge pro Anteilschein nach US GAAP lagen bei 0,08 US-Dollar, die Pro forma Erträge pro Anteilschein bei 0,31 US-Dollar.
„Unser Ertragswachstum von 12 Prozent ist zurückzuführen auf die Performance im amerikanischen Markt, jüngst akquirierte Geschäftsfelder und die Einführung der BusinessObjects XI Plattform“, sagte John Schwarz, Chief Executive Officer von Business Objects. „Wir sehen weiterhin Möglichkeiten eines substantiellen Wachstums für unser Unternehmen da unsere Kunden weiterhin in Business Intelligence investieren werden. Um unser Potenzial voll auszuschöpfen, müssen Europa und die Asien-Pazifik-Region einen größeren Beitrag leisten und große Transaktionen müssen rechtzeitig zum Abschluss gebracht werden. Um diese Bereiche zu adressieren, arbeiten wir mit voller Kraft an grundlegenden Änderungen einschließlich der Bildung eines globalen Teams, um große Migrationen von Kunden zur BusinessObjects XI Plattform zu beschleunigen, sowie der Einführung neuer Programme, um den Anwenderkreis im Mittelstand sowie dessen Möglichkeiten zu erhöhen. Durch diese Maßnahmen können wir weiterhin aus den Wachstumsmöglichkeiten des Business Intelligence Marktes einen Nutzen generieren.“
„Die Höhe der Erträge und das Wachstum unseres Barbestandes angesichts sinkender Lizenzerlöse ist der Beweis für die hervorragende Leistung unserer operativen Programme, mit deren Anwendung wir 2005 begannen,“ sagte Jim Tolonen, Chief Financial Officer von Business Objects. „Wir sehen uns weiterhin unserem Ziel verpflichtet, die betrieblichen Margen zu verbessern.“
Am 6. Juli 2006 veröffentlichte Business Objects vorläufige Ergebnisse für das zweite Quartal 2006. Der Betriebsgewinn wurde auf 287 bis 291 Millionen US-Dollar geschätzt, mit Lizenzerträgen von 116 bis 118 Millionen US-Dollar und Erträgen aus dem Dienstleistungsgeschäft von 171 bis 173 Millionen US-Dollar. Darüber hinaus wurden die Quartalserträge pro Anteilschein nach US GAAP auf 0,05 bis 0,08 US-Dollar und die Pro forma Erträge auf 0,25 bis 0,28 US-Dollar geschätzt. Die Schwankungen zwischen den tatsächlichen und den vorläufigen Ergebnissen sind vornehmlich zurückzuführen auf konservative Einschätzungen der Lizenzerträge und der betrieblichen Aufwendungen.
Highlights des zweiten Quartals 2006
Anstieg des Gesamtumsatzes von 12 Prozent
- Die Lizenzerlöse aus dem Verkauf von Lösungen von Enterprise Performance Management (EPM), inklusive Applikationen für Planung, Budgetierung und Dashboard-Applikationen erreichten 15 Millionen US-Dollar, was einer Steigerung von 69 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2005 entspricht.
- Die Lizenzerlöse aus dem Verkauf von Enterprise Information Management (EIM) -Lösungen, inklusive Lösungen für Datenqualität und Datenintegration, erreichten 12 Millionen US-Dollar, was einer Steigerung von 78 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2005 entspricht.
- Die Lizenzerlöse aus dem Verkauf von Business Intelligence-Lösungen erreichten 96 Millionen US-Dollar, was einem Rückgang von 12 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2005 entspricht.
- Die Umsätze für Wartung erreichten im zweiten Quartal 2006 123 Millionen US-Dollar, was einer Steigerung von 23 Prozent im Gegensatz zum gleichen Quartal im Vorjahr entspricht. Die Verlängerung von Wartungsaufträgen steigt kontinuierlich an und demonstriert eine starke Kundenloyalität gegenüber Business Objects.
- Die Erlöse aus dem Dienstleistungsgeschäft durch Beratung und Training erreichten 48 Millionen US-Dollar, was einer Steigerung von 30 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2005 entspricht.
- 4 Transaktionen mit Lizenzerlösen über 1 Million US-Dollar konnten im Berichtszeitraum realisiert werden, verglichen mit 13 Transaktionen im Vorjahresquartal.
- 113 Transaktionen mit Lizenzerlösen zwischen 200.000 US-Dollar und 1 Million US-Dollar, was einer Steigerung um 18 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2005 entspricht und damit teilweise die Abnahme der Transaktionen mit Lizenzerlösen über 1 Million US-Dollar ausgleicht.
Amerika führt Umsatzsteigerung an; Verschiebung in Europa und Asien-Pazifik
- Die Umsätze in Amerika erreichten 168 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einer Steigerung von 36 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal im Vorjahr.
- Umsätze in der Region EMEA erreichten 107 Millionen US-Dollar, was einem Rückgang von 8 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum in 2005 entspricht.
- Umsätze in Asien / Pazifik einschließlich Japan erreichten 20 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einem Rückgang von 10 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2005, entspricht jedoch einer sequentiellen Steigerung von 5 Prozent ab dem ersten Quartal gemessen. Dies wird als Signal für den Beginn der Markterholung in der Region gesehen.
BusinessObjects XI weiterhin stark nachgefragt
- Kundenakzeptanz von BusinessObjects XI stieg nach wie vor an und verzeichnet einen Lizenzerlös von 82 Millionen US-Dollar.
- Der Lizenzerlös von BusinessObjects XI stieg im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 51 Prozent. BusinessObjects XI Release 2 macht mehr als 70 Prozent des Lizenzerlöses von BusinessObjects XI aus.
Solide Bilanz
- Die Barmittel und Investitionen (Bargeld und Bargeld-Äquivalente einschließlich der Zahlungsmittel mit Verfügungsbeschränkung sowie kurzfristige Investitionen) betrugen zum 30. Juni 2006 475 Millionen US-Dollar; ein Wachstum von 44 Millionen US-Dollar Netto-Mittelzufluss.
- Die durchschnittliche Forderungsumschlagsdauer ist von 80 Tagen auf 73 Tage verbessert worden.
- Passive Rechnungsabgrenzung und langfristige passive Rechnungsabgrenzung betrug am 30. Juni 2006 274 Millionen US-Dollar, was einer Steigerung von 32 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und 7 Prozent gegenüber 31. März 2006 entspricht.
Wichtige Kundengewinne
- Im zweiten Quartal 2006 wurden unter anderem folgende Kunden gewonnen: Blue Care Network / Michigan, Catholic Healthcare West (CHW), Chick-fil-A, Inc., China Pacific Insurance Co., Datacard Group, Deli XL B.V., GroupM, Gruppo ITAS Assicurazioni, Iron Mountain, Ministry of Education & Human Resources Development (Korea), Mos Food Services, Inc., Principal Financial Group, Sterling Savings Bank, SEI, Smorgan Steel, State of Alaska Department of Administration, Sydney Water Corp, die United States Army und die United States Navy.
- Expedia, ein führender Online Reiseveranstalter, entschied sich für ein Upgrade auf BusinessObjects XI Release 2 und den Einsatz der Enterprise Performance Management Lösungen von Business Objects, inklusive des Visualisierungstools Crystal Xcelsius.
- Der National Health Service Scotland baute den Einsatz von Business Objects aus und führen BusinessObjects XI Release 2 als Standard ein.
Weitere Highlights
- Business Objects schloss die Akquisition von Firstlogic, einem Anbieter von Lösungen zur Verbesserung der Datenqualität, ab. Die Umsätze von Firstlogic sind damit das erste Mal in die Gesamt-Ergebnisse von Business Objects geflossen.
- Business Objects stellte innerhalb des zweiten Quartals seine Enterprise Information Management-Strategie und die dazugehörigen Lösungen vor. Mit seinen EIM-Lösungen bietet der BI-Anbieter eine umfassende Plattform zur Integration und Verwaltung von Daten und zur Bereitstellung zuverlässiger Informationen. Kunden können somit ihren Geschäftsinformationen vertrauen und auf Basis dessen unternehmenskritische Entscheidungen treffen.
- Das OEM-Geschäft wuchs im zweiten Quartal 2006 um 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dabei konnten Vereinbarungen mit 15 neuen OEM-Partnern geschlossen werden.
- Die Erweiterung des Partner-Programms wurde weiter verfolgt: Insgesamt 88 neue value-added Reseller weltweit unterzeichneten einen Vertrag mit Business Objects.
- Im Rahmen der Business Objects European Insight Anwender-Konferenz stellte der BI-Anbieter mit Crystal Vision und Crystal Vision Server zwei neue Produkte vor: Crystal Vision richtet sich an Selbständige und Freiberufler, während Crystal Vision Server den Mittelstand adressiert.
- Darüber hinaus gewann Business Objects während des zweiten Quartals mehrere Auszeichnungen. Dazu zählen unter anderem: „Best in Show“ für crystalreports.com beim Gartner Midsize Enterprise Summit und verschiedene Leserwahlen für Crystal Reports XI von asp.netPRO Magazin, dem JavaPro Magazin sowie dem Visual Studio Magazin.
Aktualisierte Prognose für das dritte Quartal 2006 und Jahresprognose 2006
Für das dritte Quartal 2006 bis 30. September 2006 erwartet Business Objects flache bis leicht ansteigende Umsätze auf sequentieller Basis, da der saisonal bedingte Rückgang von Lizenzen durch eine kontinuierliche Stärke im Servicegeschäft und höhere Wartungserlöse von der Firstlogic Akquisition ausgeglichen ist.
- Erwartete Gesamterträge zwischen 293 Mio. und 298 Mio. US-Dollar
- Erträge nach US GAAP pro Anteilschein zwischen 0,15 und 0,18 US-Dollar
- Pro forma-Erträge pro Anteilschein zwischen 0,32 und 0,35 US-Dollar
Aktualisierte Prognose für das Geschäftsjahr 2006 bis 31. Dezember 2006
Angesichts der Lizenzerlöse des ersten Halbjahres und besonders des zweiten Quartals hat das Unternehmen seine letzte Prognose für das Geschäftsjahr 2006 absteigend revidiert.
- Gesamterträge zwischen 1,2 Mrd. und 1,215 Mrd. US-Dollar
- Erträge nach US GAAP pro Anteilschein zwischen 0,72 und 0,80 US-Dollar
- Pro forma-Erträge pro Anteilschein zwischen 1,47 und 1,55 US-Dollar
US GAAP: Im Gegensatz zu den Pro forma Ergebnissen berücksichtigen die Ergebnisse nach US GAAP die F&E-Kosten, die Amortisation intangibler Güter sowie Abfindungszahlungen. Nähere Informationen zur Nutzung der US GAAP Regeln finden sich weiter unten unter „Use of Non-GAAP Financial Measures“.
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